
Individuelle Anreise nach Madrid. Um 15h00 holte Sie der örtliche Führer im Hotel ab zu einer Stadtrundfahrt mit dem Bus. Sie besichtigen: Gran Vía, La Castellana, Paseo de Alcalá, Puerta de Cibeles. Stadtrundgang: Plaza Mayor, Puerta del Sol und Palacio Real. Gegen 19h00 kehren Sie ins Hotel zurück. Abendessen und Übernachtung in Madrid 
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Kloster San Lorenzo del Escorial. Die Geschichte des Ortes ist mit dem berühmten "Monasterio de San Lorenzo de El Escorial" verbunden, das König Philipp II. zum Andenken an den Sieg über die Franzosen bei St. Quentin im Jahre 1557 auf den Namen des Hl. Laurentius errichten ließ. Juan Bautista de Toledo, der in Rom bei Michelangelo gearbeitet hatte, wurde 1563 mit dem Bau beauftragt und nach dessen Tod von Juan de Herrera 1584 vollendet. Der in strengem, sachlichem Renaissancestil gehaltene Gesamtbau stellt ein großes Rechteck dar, mit vier Ecktürmen, die in Schieferspitzen enden. Der Anbau in der Mitte der Ostfassade entspricht der Apsis der Kirche und den königlichen Gemächern. Zwei Glockentürme und vor allem die hohe Kuppel sind kennzeichnend für den Gesamtbau. Er umfasst 16 Innenhöfe, 12 Kreuzgänge, 86 Treppen und über 2000 Fenster, 88 Brunnen, 13 Kapellen und Oratorien. Der Escorial dient als Kirche, Kloster, Palast, Grabstätte, Bibliothek und Museum. Der gewaltige Bau ist aus Granitblöcken aus dem nahe gelegenen Gebirgsmassiv, aufgeführt worden.
Nach der Besichtigung führt Sie die Fahrt durch die Kastilien-Hochebene nach Segovia. Sie besuchen die Altstadt mit dem mit dem beeindruckenden römischen Aquädukt, dem bezaubernden Jüdischen Stadtviertel, der gotischen Kathedrale und der herrlichen arabischen Festung (El Alcazar). Aquädukt: Das Aquädukt ist das charakteristischste Denkmal der Stadt und eines der großartigsten Bauwerke aus der Römerzeit. Die genaue Bauzeit ist nicht bekannt, wahrscheinlich liegt sie zwischen der zweiten Hälfte des ersten und dem Anfang des zweiten Jh. n. Chr., als Vespasian und Trajan Kaiser waren. Das Aquädukt bringt das Wasser aus dem 17 km entfernten Riofrío nach Segovia. Dieses großartige Werk dient noch heute, wie zur Zeit seiner Entstehung, als Wasserleitung. Der Bau ist auf einer Länge von 276 m. zweistöckig und erreicht seinen höchsten Punkt mit 28, 90 m an der Plaza del Azoguejo. Als Baumaterial wurden Granitblöcke aus dem Guadarrama verwendet. Sie sind so gearbeitet, dass sie ohne jede Art von Mörtel einfach aufeinander gelegt werden konnten.
Alcázar: Die Burg ist eine der größten Sehenswürdigkeiten Segovias. Sie war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse: Königsresidenz bis 1570; von hier zog 1474 Isabella die Katholische aus, um sich zur Königin Kastiliens krönen zu lassen; Philipp II. feierte in der Burg seine Vermählung mit Anna von Österreich; im 16. Jh. war sie Staatsgefängnis und beherbergte bedeutende Persönlichkeiten. Der Alcázar ist strategisch günstig am Zusammenfluss des Eresma und des Clamores gelegen. Kathedrale: Die alte Kathedrale wurde im Krieg der "Comunidades" völlig zerstört. Karl I. befahl, eine neue Kathedrale mit anderem Grundriss an einer höher gelegenen Stelle zu errichten. So wurde mit dem Bau der spätgotischen Kathedralen 1525 begonnen. Wegen ihrer Eleganz, schlanken Linienführung und einem Maß vollen Strenge wird sie als die "Dame unter den spanischen Kathedralen" bezeichnet. Rückkehr ins Hotel am frühen Abend. Abendessen und Übernachtung in Madrid

Heute besuchen Sie den Prado. Das lang gestreckte, vorwiegend klassizistische Museumsgebäude entstand in der Zeit von 1785 bis 1830 und wurde in den letzten Jahren, zuletzt 1968, erweitert. Das einst geschaffene Naturkundliche Museum, das in diesem Gebäude untergebracht war, wurde durch die heutige Gemäldegalerie ersetzt, deren Grundstock die von Kaiser Karl V. und von König Phillips II. gesammelten Gemälde bilden. Die Gemälde und die Sammlungen späterer Könige bilden heute einen der kostbarsten Kunstschätze Europas.
Am Nachmittag besuchen Sie noch das Kunstzentrum Reina Sofia. Abendessen und Übernachtung in Madrid

Heute können Sie einen Ausflug nach Toledo machen. In einer tiefen Schlucht strömt der grünliche Fluss Tajo um den Granithöhenzug, auf dem Toledo erbaut ist. Wie eine Theaterkulisse hebt sich die Stadt vom kastilischen Himmel ab. Hinter ihren Stadtmauern verbirgt sich eine Vielzahl von Bau- und Kunstdenkmälern, und das verwirrende Labyrinth der alten, gewundenen Straßen beschwört ihre Vergangenheit herauf: im Mittelalter, ähnlich wie in Córdoba, erlebten hier durch die herrschende Toleranz die jüdische, maurische und christliche Kultur eine einzigartige Mischung. Kathedrale: Der Grundstein wurde unter Ferdinand III., dem Heiligen, und dem Erzbischof von Toledo, Rodrigo Ximénez, gelegt. Obwohl der Bau zwei Jahrhunderte währte und erst im Jahre 1493 abgeschlossen wurde, ist er in seiner Struktur rein gotisch. Hin und wieder sind jedoch mudejarsiche Stilelemente zu erkennen. Abendessen und Übernachtung in Madrid 
Nach dem Frühstück treten Sie die individuelle Heimreise nach Deutschland an.

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