- Wie bin ich, ach, so tief gesunken! In allen Schenken kehr' ich ein,
von Liebe, Lied und Jugend trunken. Drei Jahre schon geriet der Wein! Und auch im vierten blühen Reben. Ihr lieben Freunde, stimmt mit ein: ¦:Was braucht man mehr, um froh zu sein, als Jugend, Liebe, Lied und Wein!:¦
- Wie sich die armen Thoren plagen, für sich erst, dann fürs Vaterland,
geduldig alle Lasten tragen um Amt und Würden, Stern und Band! Wie leicht wär's, ihnen nachzustreben, blieb' nur danach die Seele rein. ¦:Was braucht man mehr, um froh zu sein, als Jugend, Liebe, Lied und Wein!:¦
- Und doch, die Freiheit zu verscherzen, trieb's mich nach seinem Throne hin.
Wie ruh' ich fromm an deinem Herzen, du goldgelockte Königin! Die schönsten Augen sollen leben und meiner Nächte Sterne sein. ¦:Ach, was sie fordern, was sie geben, ist süsser noch als Lied und Wein!:¦
- Und die auf ihren Schätzen brüten, wie lach' ich die Philister aus:
mein volles Herz ist nicht zu hüten, und jedem offen steht mein Haus. Drin kann ein Bettler Feste geben. Ihr lieben Freunde, schenket ein: ¦:Was braucht man mehr, um froh zu sein, als in den Schenken edeln Wein!:¦
- Doch kümmert eins mich: Lieb' und Lieder - was wären beide ohne Wein?
Und sprecht, was wär' dies alles wieder, blieb' unser nicht der freie Rhein? Ob ihn die Feinde rings umgeben, auf, zieht die Schwerter, schlaget drein: ¦:denn ohne Wein kann ich schon leben, doch Deutschland niemals ohne Rhein!:¦ 
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