Zu den Wurzeln unseres Glaubens

 

Spurensuche im Burgund und in der Champagne

Der Ruhm des Burgunds als eine der wichtigsten Kunstlandschaften Europas wurde durch die großartigen Zeugnisse der romanischen Baukunst geprägt. Hier hat die Christianisierung des heutigen Frankreichs ihren Ursprung. Im 11. Jahrhundert begann die Erneuerung des Mönchstums in Europa, Quelle war wiederum das Burgund. Der Heilige Bernhard von Clairvaux hat in seiner Epoche, dem so genannten bernardinischen Zeitalter, die theologische Blüte dieser Region vorangetrieben. Erleben Sie auf dieser einmaligen Reise die Abtei von Cluny, die zu einem Modell europäischer Architektur wurde. Aber auch die Abtei von Cîteaux, romanische Kirchen und die Kathedralen von Vézelay, Auxerre, Autun, Paray-le-Moniale und Reims erwarten Sie auf dieser Reise. Durch die Hochzeit des französischen Königs Chlodwig mit einer burgundischen Prinzessin im 5. Jh. wurde Frankreich christianisiert. Chlodwigs Taufe in Reims durch den Hl. Remigius wählte unser Bischof Felix als Motiv für seinen Hirtenstab. Einer von vielen Gründen die Hauptstadt der Champagne zu besuchen.

 

 


1. Tag


Burgund

 

Am Morgen verlassen Sie Deutschland und fahren ins Burgund. Am späten Nachmittag erreichen Sie das Hotel in Beaune. Es besteht die Möglichkeit, den alten Stadtkern von Beaune zu erkunden, der heute noch von der alten Stadtmauer umgeben ist. In den Türmen der Stadtmauer lagern viele gute Burgunder Weine.

Ü/F in Beaune


2. Tag


Cluny

 

Am Morgen werden Sie zusammen mit Christen aus aller Welt um 10h00 die Heilige Messe in Taizé feiern. Lassen Sie sich faszinieren von der internationalen Gemeinschaft von Taizé.
Jugendliche aus allen Erdteilen treffen sich hier alljährlich zum gemeinsamen Gebet und Gedankenaustausch.
Am Nachmittag besuchen Sie die Überreste der größten Benediktinerabtei der Welt: Cluny. Die Abtei Sankt Peter und Paul wurde 910 gegründet und diente leider in der Revolution als Steinbruch. Die imposanten Ruinen vermitteln einen Eindruck der einstigen Größe und lassen auch uns heute noch erstarren angesichts der Baukunst des Mittelalters.

Ü/F in Beaune


3. Tag


Hospice de Beaune

 

Am Vormittag besichtigen Sie die Verwaltungshauptstadt Burgunds: Dijon. Neben dem berühmten Dijon Senf darf ein Bummel durch die Altstadt mit der Kathedrale St. Bénigme und dem Palast der Herzöge von Burgund nicht fehlen.

Am Nachmittag geführter Rundgang durch Beaune und Besichtigung des Hospice de Beaune. Möglichkeit der Burgunderverkostung in einem traditionellen Weinkeller (fakultativ). Ü/F in Beaune


4. Tag


Pfarrer von Ars

 

Am Morgen fahren Sie zum Grab des Heiligen Jean-Marie-Baptiste Vianay, des Hl. Pfarrers von Ars. Hier besichtigen Sie die Pfarrkirche von Ars-sur-Formans, das Pfarrhaus und die Herz Kapelle, in der das Herz des Hl. Pfarrers von Ars ist.

Am frühen Nachmittag erreichen Sie Paray-le-Monial. Die Basilika Paray-le-Monial ist eine Taschenausgabe von Cluny. In der kleinen Klosterkapelle ist heute das Grab der Hl. Marguerite Marie Alacoque (1647-1690). Hier erschien ihr zwischen 1673 und 1675 mehrmals Jesus und zeigte ihr sein Herz „Sieh mein Herz, das die Menschen so geliebt hat“. Im Park sehen Sie eine Marienstatue, eine Kopie der Madonna aus Fatima.

Die Rückfahrt führt entlang des Canal du Centre, einer landschaftlich schönen Strecke. Ü/F in Beaune


5. Tag



Cîteaux
Tempel der 1000 Buddhas

 

Heute Morgen besuchen Sie zur Abtei von Cîteaux. Diese Abtei wurde im 11. Jh. als Reaktion auf den Prunk von Cluny gegründet, die Zisterzienser besannen sich wieder ihrer Wurzeln und kehrten zurück zu den ursprünglichen Regeln des Hl. Benedikts: dies zeigt sich in der Schlichtheit der Bauten und im Tagesablauf der Mönche (Gebet und Arbeit). Während eines Rundgangs durch die Abtei erfahren Sie viel über das Leben der Zisterzienser Mönche. Aktuell leben noch 32 Mönche im Cîteaux. Als Besucher sind Sie gehalten uns während des Rundgangs an das Schweigegebot zu halten. Sie werden u.a. auch an einem Stundengebet der Mönche teilnehmen.

Gegen Mittag erreichen Sie die mittelalterliche Stadt Autun, die von der Kathedrale St. Lazaire beherrscht wird.

Nach der Besichtigung der Kathedrale wollen Sie mit Menschen zusammentreffen, die einer anderen Spur der Sinnsuche folgen: Buddhisten. Kagyu Ling ist das größte buddhistische Zentrum Europas. 1974 wurde es von tibetanischen Mönchen gegründet.

Am Abend Rückkehr nach Beaune. Ü/F in Beaune.


6. Tag


Vézelay

 

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Vézelay, dem Ausgangspunkt eines der bedeutendsten Jakobswege. Von hier aus besteht die Möglichkeit ein Stück auf dem klassischen Jakobsweg (Via Lemovicensis) zu wandern. Gegen Mittag besichtigen Sie die Kathedrale von Vézelay, die die Revolution nahezu unbeschadet überstanden hat. In der Krypta der Heiligen Maria Magdalena, der Apostelin der Apostel wollen Sie eine Statio halten. Vor dieser Kathedrale rief der Hl. Bernhard zum 2. Kreuzzug auf. In Vézelay werden Sie sich – wenn das Tagesgeschäft es zulässt – mit den Mönchen des Jerusalemordens zum Gedankenaustausch treffen.

Am späten Nachmittag Rückkehr zum Hotel in Beaune. Zum Abschluss unseres Aufenthalts im Burgund genießen Sie dann ein oenologisches 4-Gang-Menüe. Zu jedem Gang mit burgundischen Spezialitäten gehört ein Glas von dem entsprechenden Wein. Ü/F in Beaune


7. Tag



Auxerre
ND de Reims

 

Sie verlassen Beaune und fahren in die Champagne. Unsere letzte Station im Burgund ist Auxerre. Bummeln sie durch die wunderschöne Stadt an der Yonne. Besichtigung der Stadt Auxerre und der Kathedrale St. Etienne (Stefanus).
Am Nachmittag erreichen Sie Reims, die Hauptstadt der Champagne. Vor der Kathedrale von Reims fand nach dem zweiten Weltkrieg die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland statt. Sie beziehen das Hotel in der Fußgängerzone von Reims und unternehmen danach einen ersten Orientierungsgang. In der gotischen Kathedrale Notre Dame wurden fast alle französischen Könige gesalbt. Diese Stadt war eine der schönsten und größten Städte des römischen Galliens und ist seit Beginn des 4. Jh. Bischofssitz.

Ü/F in Reims


8. Tag



ND de Reims
Route de Champagne

 

Während eines geführten Stadtrundgangs werden Sie neben der Kathedrale auch die kleine Jakobuskirche (Romanik) sowie die Basilika St. Remis mit dem Reliquienschrein des Hl. Remigius besuchen.

Der Nachmittag steht zu freien Verfügung. Alternativ laden Sie Sie zu einer Fahrt entlang der Route de Champagne nach Epernay ein. Auf der Avenue de Champagne sind alle großen Champagnerhäuser vertreten. Stellvertretend besuchen Sie das Haus Mercier, wo Sie mit einem lasergesteuerten Zug durch eine der größten Champagner-Kellereien fahren (fakultativ).

Ü/F in Reims


9. Tag

 

Zusammen mit den französischen Christen feiern Sie die Heilige Messe in der gotischen Kathedrale Notre Dame. Gegen 13h00 treten Sie dann die Heimreise nach Deutschland an.

 

 


Reisetermine & Preise:

 

Termine für Gruppen auf  Anfrage.

 

Die Preise variieren in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl und der gewünschten Leistung (Hotelkategorie, Reisetermin, Mahlzeiten und Besichtigungsprogramm).

 

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.

 

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