Stosst an !

  1. Wir ritten scharf und schwangen frisch den Stahl, des Reiches Rächer;
    nun reit ich auf dem Wirtshaustisch und schwing' den blanken Becher.
    Das Gold, das uns der Stah gewinnt, im goldnen Wein das God zerrinnt:
    ¦:Stosst an! Der Wein soll leben!:¦ (4mal) 

  2. Frau Sonne, dir ein Glas zur Ehr'! Wie lachst du heutz so heiter!
    Oft hast auf Welschlands Flur du schwer geplagt die durst'gen Streiter.
    Doch hat daheim uns deine Glut gereift das edle Traubenblut:
    ¦:Stosst an! Ein Hoch der Sonne!:¦ (4mal) 

  3. Was schaut ihr schauml;mig nur von fern und kichert hinterm Zaune?
    Und habt den Landsknecht doch so gern, ihr Mägdlein blond uns braune!
    Ein roter Mund, ein firner Wein darf nimmer ungekostet sein:
    ¦:Stosst an! Mein Schatz soll leben!:¦ (4mal) 

  4. Der Tag verrinntm der Wein verbraust, das letzte Hoch lasst steigen;
    dann nehmt den blanken Strahl zur Faust, und fort zum wilden Reigen!
    Und trifft uns selbst der Todesstreich, so sei's für Kaiser und für Reich!
    ¦:Stosst an! Ein Hoch dem Reiche!:¦ (4mal)

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  Zitat


Essen ist ein Bedürfnis des Magens, Trinken ein Bedürfnis des Geistes.

(Claude Tillier)