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Geschichte des Weins

In Damaskus entdeckte man 1969 einen Keltertrog aus dem 6. Jahrtausend vor Christus, er gilt aktuell als der älteste Beleg für die Weinherstellung. In den Keilschriftbibliotheken finden wir umfangreiche Berichte über den Weinanbau sowie die schillernden Namen, die die Ägypter Ihren Weinbergen gaben: Gold des Horus oder Berg der Gesundheit. Auch in der Bibel wird der Wein über 400 Mal erwähnt, sei es bei der Hochzeit zu Kanaa, beim letzten Abendmahl oder in biblischen Psalmen wie "der Wein erfreue des Menschen Herz". Der Volkmund berichtet: "Mit den Wein ist es wie mit der Liebe: er berauscht und verleitet zu Übermut" und Theodor Heuss brachte es auf den Punkt: "Wer Wein trinkt, betet, wer Wein säuft, sündigt".
Die Griechen brachten den Wein nach Marseille und somit nach Südfrankreich, doch für die Verbreitung sorgten die Römer. Das Weinzentrum der Antike war Pompeji, nach dessen Zerstörung verlagerten die Römer den Weinanbau mehr in die Provinzen, nach Deutschland (Rheingau), Frankreich (Bordeaux, Burgund) und Österreich.
Deutsche Nachhilfe
Auf seinem Siegeszug durch Frankenreich schlug Karl der Große (Charlemagne, wie ihn die Franzosen nennen) sein Lager im Bordelais auf. Er riet den Winzern, die Beeren vor dem Keltern von den Stielen zu entfernen (entrappen) und den Rotwein länger in Fässern zu lagern. Sein ehemaliges Zeltlager Frontenac gibt auch heute noch einem berühmten Wein seinen Namen: Fronsac.

 

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Kirche und Wein

Die Kirchenfenster berühmter Kathedralen wie z.B. Chartres und Reims erzählen uns vom Weinanbau, der Lese und dem Genuss. Viele Weinanbaugebiete verdanken ihren Ursprung Klöstern. So reihen sich die südfranzösischen und die nordspanischen Weinanbaugebiete an den historischen Jakobsweg. Als sich im Mittelalter die Pilgerströme auf den Weg nach Santiago de Compostela zum Grab des Heiligen Apostel Jakobus machten, mussten sie verpflegt werden. Der Wein war neben der Suppe die Hauptnahrung der Pilger. Da die Klöster, Kirchen und Hospize nie wissen konnten, wie viele Pilger am Abend eintreffen würden, gab es als warme Mahlzeit stets eine Suppe, die mit Wasser verlängert werden konnte und zur Beruhigung gab es Wein. Ähnlich verhielt es sich auf den Pilgerwegen nach Rom und ins Heilige Land.
Dem Benediktinerkloster Cluny gehörten damals alle berühmten Weinberge Burgunds und im 13. Jahrhundert hieß es: Ou le vent vente, Cluny prend sa rente (Wo der Wind auch weht, bekommt Cluny sein Zehnt!)
Als der Bischof von Bordeaux, Bertrand de Got, als erster Papst nach Avignon ging, nahm er einige Reben aus seinen Weinbergen (Pessac) mit, um sie an der Rhône anzupflanzen, so entstand der Châteauneuf du Pape.
Ähnlich machten es die Siedler als sie nach Amerika gingen, auch sie nahmen aus ihren Heimatregionen Rebstöcke mit. Gott sei Dank, denn während der großen Reblauskrise (1860 - 1880) wurden nahezu alle Reben in Europa zerstört und mussten reimportiert werden. Die Unterlegrebe aus USA erwies sich resistent gegen die europäische Reblaus.

 

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Degustation

Weinwissen ist eine Wissenschaft. Wissen erlangt man durch Lernen. Nun ist das Lernen um den Wein und durch den Wein - Gott sei Dank - kein "trockenes" Bücherstudium.
Wein genießt man mit allen Sinnen, denn wir beurteilen sein Aussehen, den Geruch, den Geschmack und dies alles mit viel Gefühl. Schon die alten Römer kannten die organoleptische Prüfung, d.h. eine die Sinne - Aussehen, Geruch, Geschmack - nutzende Methode, um die Qualität des Wein zu bestimmen: Color - Odor - Sapor.


Color (Farbe)


Halten Sie zunächst das Weinglas gegen das Licht und kontrollieren ob der Wein klar oder trübe ist. Wirkt der Wein leicht matt, schmeckt er in der Regel schlecht. Fassen Sie das Glas immer am Stil an! Vor allem bei Weißweinen ist dies wichtig, da Sie ansonsten den schön gekühlten Wein unnatürlich erwärmen.
Die Farbe selbst beurteilen Sie am besten vor einem weißen Hintergrund (Stück Papier oder Serviette), indem Sie das Glas leicht schräg halten.
Ein junger Weißwein schimmert leicht grünlich. Mit Grün assoziieren wir Frische, Gesundheit und jugendliche Unreife. Mit dem Alter nimmt der Wein die goldgelbe Farbe der Sonne an.
Der Rotwein schimmert in jungen Jahren leuchtend rot wie die Kirsche, Rot ist die Farbe des Blutes, der Lebenskraft. Mit zunehmendem Alter wird er durch die Oxidation bräunlich. Ist er aber durch und durch rostbraun, so hat er nur noch einige Monate zu leben oder ist bereits tot. Betrachten Sie den Wein von oben ins Glas schauend. Ähnlich den Lebensringen eines Baumes schließt sich der "braune" Ring vom Rand her zur Mitte.
Bilden sich am Glasrand Schlieren, so ist dies ein Zeichen von Güte, diese Kirchenfenster signalisieren einen hohen Alkohol- und Reifegrad bei den trockenen, respektive Süße bei lieblichen Weinen.


Odor (Geruch)


Um den Geruch des Weines beurteilen zu können schwenken Sie das Glas leicht, damit der Wein Sauerstoff ziehen kann! Speziell bei Rotweinen sollten Sie dies auch später vor jedem Schluck tun, so erleben sie den Alterungsprozess mit. Aus diesem Grund werden Weingläser nicht bis zum Eichstrich gefüllt und für ungeübte Weintrinker empfiehlt es sich, das Glas auf dem Tisch stehen zu lassen. Nun kommt die "Schnüffelatmung": stecken Sie Ihre Nase ins Glas, um die Aromen des Weins bestimmen zu können. Weinkenner bemerken sofort, ob der Wein "Kork", d.h. einen korkigen Geschmack hat. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Veränderung, die dem Wein einen üblen Beigeschmack gibt.
Beim Geruchstest kann die geübte Nase 2000 - 4000 Duftstoffe unterscheiden, ein Wein riecht nussig, würzig, blumig, fruchtig, animalisch (siehe Aromatabelle).

Sapor (Geschmack)


Nun erst trinken Sie: Der erste, kleine Schluck dient dazu, den Gaumen zu neutralisieren und einzustimmen. Der zweite Schluck wird langsam, schlürfend (!) genommen und dann gekaut, um die Aromastoffe bestimmen zu können, denn unser Geschmacksinn unterscheidet zunächst nur grob: süß, sauer, salzig, bitter.

 

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Beurteilung des Weins

Wein ist in erster Linie Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Wie alles im Leben entwickelt sich auch der Weingeschmack: von lieblich nach trocken, von weiß nach rot, von jung nach alt. Bereits Voltaire gestand, dass er mit zunehmenden Alter einen reifen, edlen Burgunder allen anderen Weinen vorziehe. Und Wilhelm Busch bemerkte "Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben".
Oenologie heißt die Wissenschaft rund um den Wein und die Oenologen komponieren die Weine, die dann zum Essen, in geselliger Runde, genossen werden. Guter Wein ist ein Genuss, schlechter Wein eine Qual.
Ist der Wein gut, so sagen Sie nicht banal, "gut", bestimmen Sie vielmehr das Buket: beschreiben Sie seine Farbe, den Geruch und Geschmack und erwähnen dann, dass er einen starken Abgang hat. Verweisen Sie je nach Wein auf seine volle Frucht, seinen Charakter, seinen animalischen Geruch, oder ... Eine Weinbeschreibung ist wie die Beherrschung einer Fremdsprache.

 

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Faux-Pas

Es ist eine deutsche Unsitte, mit Weingläsern anzustoßen. In Frankreich erkennt man hieran den Unkultivierten (Bauern). Erheben Sie stattdessen das Glas und prosten Sie kurz in die Richtung Ihrer Tischgenossen.
Wenn eine weitere Flasche des gleichen Weins geöffnet wird, so muss auch diese zunächst überprüft werden, i.d.R. in einem neuen Glas. Beim Nachschenken gilt: niemals aus einer neuen Flasche dazugießen! Sie verwenden jedoch die selben Gläser weiter, da diese nun eingetrunken sind.

 

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Weinkultur

Natürlich dienen Getränke in erster Linie als Durstlöscher. Der Wein hingegen begleitet von Alters her ein gutes Essen und zählt darum zur Kategorie der Genussmittel. Verhaltensforscher behaupten, dass unser Sozialverhalten biologische Grundlagen hat. Auf Fußballplätzen wird nie Wein konsumiert, da die Wirkung des Weines nicht die gewünschte Stimmung hervorrufen würde. Stellen Sie sich vor, die gegnerischen Fans würden sich verbrüdern und gemeinsam die beiden Mannschaften anfeuern! Bei kulturellen Ereignissen wird bewusst Wein und Champagner gereicht, da die bewusstseinserweiternde Wirkung zur Fröhlichkeit beiträgt.
Sicherlich könnte man auch Wasser reichen, doch Wasser allein macht stumm, das beweisen die Fische im Meer (Goethe).

 

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Gesund durch Wein

"Wo Wein fehlt, sind Arzneien nötig" lehrt der Talmut. In verschieden Kulturen des Altertums finden wir Hinweise auf die medizinisch-pharmazeutische Wirkung des Weins. In allen Heiligtümern, die dem griechischen Heilgott Asklepion (röm. Aeculapsius) geweiht waren, wurde den Wallfahrern im Rahmen der Reinigungsrituale Wein gereicht. Da die griechischen Weine der Antike einen geringen Alkoholgehalt hatten, fügte man berauschende Gewürze hinzu.
Die berühmtesten Therapiezentren waren Epidauros und Kos in Griechenland sowie Pergamon in der Türkei. In Kos praktizierte u.a. Hippokrates, der Wein zur Kräftigung von Rekonvaleszenten, als Beruhigungs- und Schlafmittel, bei Magen- und Darmstörungen, Kreislaufbeschwerden sowie Kopfweh einsetzte. In höherer Dosis wurde Wein als Narkotikum verwendet.
Vor allem aber wurde Wein dem Wasser beigesetzt. Neuere Untersuchungen belegen die bakterientötende Wirkung des Weines bei Erregern wie Typhus, Parathypus, Ruhr, Cholera und Kolibakterien. In der Medizin wurde Wein in folgende Kategorien gemäß der Indikation unterteilt: feyßt (körperreich), aromatisch und durchsichtig.
So belegt ein medizinisches Lehrwerk aus dem 16. Jahrhundert, dass der Wein außerdem bei folgenden Indikationen gereicht wurde: Augenentzündungen, Ohnmacht, Cholerik, Hunger und Vergiftung (Quelle: Vom Wein und seinen Wirkungen aus Schachtafeln der Gesuntheyet, 1533).
Der Leibarzt des Preußenkönigs Friederich I hat nicht nur die Hoffmannstropfen sondern auch folgende Wein-Cur verordnet: In der ersten Woche wurde der Wein mit Mineralwasser gemischt und in eine Dosierung von 1,5 Litern pro Tag verabreicht. Die Dosierung wurde bis zur 5. Woche auf 6 bis 8 Liter pro Tag gesteigert. Über die Heilergebnisse dieser Kur liegen leider keine Berichte vor, doch kann man sich leicht vorstellen, wie zufrieden die Patienten mit der Therapie waren: 5 Wochen Delirium auf Rezept!
Noch Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wein auch in Deutschland auf Rezept verordnet, so ist z.B. ein Rezept überliefert indem es heißt: "bedarf einer Flasche Deidesheimer". Selbst Spirituosen wie z.B. Cognac gab es in Apotheken auf Rezept. Wein erfüllt immer noch die Kriterien des Arzneimittelgesetzes, doch leider verhindern sowohl die Gesundheitsreform als auch der Zeitgeist, dass Alkohol positiv bewertet wird.


French Paradox - oder warum Franzosen länger leben!


Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen. Obwohl die Franzosen bei den klassischen Risikofaktoren wie dem Rauchen und erhöhtem Cholesterin die Spitzenpositionen einnehmen, leben sie dennoch länger! Spielt der hohe Weinkonsum hierbei eine Rolle?
Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen eine statistische Signifikanz zwischen hohem Weinkonsum und niedriger Herzinfarktrate, wir sprechen hier von der U-Kurve. In den Mittelmeerländern: Frankreich, Italien und Spanien ist das Herzinfarktrisiko um 56% geringer als in den übrigen EU-Ländern, was primär auf den regelmäßigen Genuss von Wein zurückgeführt wird. Dies liegt keinesfalls am Alkohol, denn der regelmäßige Genuss von Bier senkt das Risiko des Herzinfarktes nur um 28%, Spirituosen hingegen erhöhen das Risiko.
Leider verliert sich die französische Lebensart, vielfach wird Bier zum Essen getrunken und die Jugend bevorzugt heute Coca Cola.


PROst SANITATE oder warum Wein gesund ist!


Wein ist im Gegensatz zu anderen Alkoholika ein Genussmittel. Da Wein meist bei den Mahlzeiten getrunken wird, senkt er sowohl Cholesterin als auch Blutfette.

Wein ist zudem ein wichtiges Nahrungsmittel: Er enthält Mineralstoffe, Eisen, Magnesium, Kalzium, Vitamine und natürlich auch Kalorien. So mindert er u.a. das Osteoporoserisiko da der Weingenuss zu einer erhöhten Knochendichte führt.

Vor allem Weißwein und speziell Schaumweine haben eine positive Wirkung auf die Verdauungsorgane.

Vorzugsweise in Eiche gelagerte Rotweine wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System (French Paradox). Die krankhafte Vergrößerung des Herzens hingegen wird in Fachkreisen das Münchener Bierherz genannt.

Wein erhöht die Immunabwehr und schützt so u.a. vor Erkältungskrankheiten.

Er steigert das Wohlbefinden durch eine verstärkte Hirnblutung (Gefäßerweiterung).

Untersuchungen aus den USA belegen, dass mäßiger Weinkonsum zum Stressabbau führt, folglich sind Weingenießer weniger depressiv.

Wein aktiviert das Kommunikationsbedürfniss und fördert das Gemeinschaftserlebnis. 

Durch eine mediterrane Kost (Fisch, Olivenöl, Gemüse) wird der positive Effekt verstärkt.
Wein ist die Milch des Alters, denn Wein ist bekömmlich, verstärkt das körperliche und geistige Wohlbefinden. Durch kognitive Tests konnte die höhere günstige Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen nachgewiesen werden, die täglich Wein trinken.

Natürlich variieren die Mineralstoffe und Spurenelemente im Wein in Abhängigkeit von der Traubensorte, der Vinifikation und dem Jahrgang. Generell enthält Wein mehr Mineralstoffe als Mineralwasser.
Alle positiven Gründen, die für den Weinkonsum aufgeführt werden, beziehen sich natürlich auf den mäßigen Genuss. Die U-Kurve basiert auf folgenden täglichen Werten: 20g bei Frauen (( 2 Gläsern) und 30g ((3 Gläsern) bei Männern, dies entspricht einer Flasche Wein pro Paar und Tag. Auch heute noch wird in französischen Krankenhäusern Wein zum Mittag- und Abendessen gereicht, vor allem in der Kardiologie.


Manager sollten Rot sehen


Durch den intensiven Kontakt mit dem Beerenhäuten hat Rotwein einen höheren Methanolgehalt (50-250mg/l) als ein Weißwein (20-130 mg/l), folglich eignet er sich besser zum Stressabbau.


Wein als Präventivmedizin


"Wer nie Wein trank, hat ein doppelt erhöhtes Risiko zu sterben gegenüber denjenigen, die täglich Wein konsumierten", so lautet das Ergebnis der Copenhagen City Heart Study (1998). Verschiedene Untersuchungen belegen die krankheitsvorbeugende Wirkung von Wein nicht nur in Bezug auf Herz-Kreislauf Erkrankungen. So sagt der Franzose auch nicht "Prost" sondern "Santé" (Gesundheit). Diverse Statistiken belegen, das regelmäßiger Weingenuss

Krebs verzögern,
das Diabetes Risiko um 40 % senken,
das Risiko von Gallensteine um 30 %,
das Schlaganfall-Risiko um 28 % und
Alsheimer um 80 %

verringern kann.


Quälende Kopfschmerzen nach dem Genuss von Wein resultieren meist aus überhöhtem Schwefel, der dem Wein zugefügt wurde. Schweflige Säure entsteht bei der Gärung, doch vielfach wird in einigen Regionen noch Schwefel dem Wein zugesetzt, dies führt zu Kopfweh, vor allem bei Allergikern.

 

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Eichenfass

Alle edlen Weine, Rot wie Weiß, werden in Eichefässern ausgebaut. Selbst die ungeübte Nase erkennt schnell die typischen Aromastoffe der Eiche im Wein.
Das Holzfass ist gallischen Ursprungs und diente ursprünglich dem Transport der Weine. Wo liegt heute, in der Zeit von Innox, der Vorteil eines Holzfasses? Das immer sauerstoffdurchlässige Holzfass sorgt für eine langsame Oxydation und somit für vollmundige, buketreiche respektive gehaltvolle Weine.
Ein Barrique ist ein 225-l-Eichefass, doch Weinliebhaber unterscheiden zwischen europäischen und amerikanischen Fässern. In den Staaten wird das Fass aus dem Holz gesägter Oberflächen herstellt, was zu einem schnelleren Altern der Weine führt. Die europäischen Barrique hingegen werden traditionell aus gespaltenem Holz produziert, der Sauerstoffaustausch erfolgt hierin weitaus langsamer, was sich positiv auf den Geschmack auswirkt. Die Mineralstoffe im Wein werden harmonisch durch die des Holzes ergänzt und verstärken einander - die perfekte Ehe für einen guten Wein!

 

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Entkorken

Vor dem Entkorken wird zunächst die Metallkappe unterhalb der Flaschenhalswölbung abgeschnitten. Wichtig ist, dass der Wein beim Eingießen nicht mit dem Metall in Berührung kommt. Vor allem bei alten Weinen bildet sich bisweilen ein Schimmelbelag außen auf dem Korken. Das ist nicht schlimm, denn der Wein lebt und atmet durch den Korken, entfernen Sie den Schimmel bevor Sie den Korken ziehen. Der Korken wird langsam und vorsichtig gezogen, damit der nicht bricht und der Wein sich nicht erschrickt. Verwenden Sie dafür einen Korkenzieher mit Seele, d.h. ein Korkenzieher, durch dessen Spirale Sie schauen resp. einen Streichholz stecken können.

 

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Dekantieren

Wann sollte man einen Wein dekantieren, d.h. in eine Karaffe umgießen? Bei alten Rotweinen setzen sich auf dem Flaschenboden Gerb- und Farbstoffe fest, diese Trübstoffe könnten den Weingenuss beeinflussen, darum gießt man den Wein vorsichtig über einer Lichtquelle (Kerze) in eine Karaffe um. Wenn die Flasche längere Zeit in ihrem Keller geschlummert hat, so stellen Sie diese 24 Stunden vorher senkrecht.
Beim Dekantieren kommt der Wein ausgiebig mit Sauerstoff in Kontakt und kann so seine Duftstoffe besser entwickeln. Der Wein altert in der Karaffe sehr viel schneller als in der Flasche, als Faustregel gilt: ca. 1 Jahr pro Stunde! Wenn Sie also einen jungen Wein altern lassen möchten, so dekantieren Sie ihn. Vorsicht jedoch bei alten Weinen, dekantieren Sie diese nur unmittelbar vor dem Genuss!

 

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Weingläser

Das perfekte Weinglas ist farblos, einwandig und es verengt sich nach oben hin. Weingläser werden nie mit Spülmittel gespült, denn sonst können Sie nie die Kirchenfenster beurteilen. Bei einer Weinverkostung bedient man sich i.d.R. der INAO-Gläser (Institut National des Appellations d'Origine, Organisation zur Bestimmung der AOC Weine).
Weinliebhaber haben jedoch eine Gläsersammlung: spezielle Gläser für Weißwein, alten oder jungen Rotwein, Burgunder oder Bordeaux... Die bekanntesten Anbieter sind Riedel oder Impitoyable (franz. "der, der nichts verzeiht"). Aufgrund physikalischer Berechnungen sind die Gläser so geformt, dass sie die Aromen des entsprechenden Weins optimal betonen.

 

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Weinflasche

Mit dem Wein ist es wie mit dem Menschen: er liebt Gesellschaft, darum altert ein Wein in einer kleinen Flasche schneller als in einer Großen! Bei Weinflaschen unterscheiden wir 0,375 l, 0,5 l, 0,75 l, 1,5 l (Magnum), 3 l (Doppelmagnum), 5 l (Jéroboam), 6 l (Imperial), 9 l (Methusalem) und 12 l (Balthasar).

 

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Serviertemperatur

Weißweine, Rosé-Weine und leichte, rote Landweine trinkt man am besten gekühlt, d.h. bei 8 - 12 Grad. Über den Rotwein heißt es, das man ihn bei Zimmertemperatur genießen solle, nur stammt diese Angabe aus einer Zeit als Zimmer maximal 18 Grad warm waren. Ein Rotwein ist folglich bei 16 - 18 Grad gut temperiert (chambré).

 

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Weinetikette

Das Etikett eines Weins verrät uns viel über dessen Herkunft, den Ausbau und die Qualität. Es gibt jedoch keine, für alle Regionen einheitliche Vorschrift. Wir unterscheiden grob Rebsorten- und Gebietsweine. Speziell bei den Weinen der Neuen Welt (Chile, Kalifornien, Südafrika, Australien) werden die Rebsorten benannt. In Europa steht stattdessen die Region auf dem Etikett: Appellation (Frankreich), Denominacion (Spanien), Denominazione (Italien). In den jeweiligen Anbaugebieten reglen exakte Vorschriften die zugelassenen Rebsorten und den An- und Ausbau. Sortenreine Weine sind in Frankreich eher selten, meist handelt es sich um eine Assemblage (Vermählung) von mehreren Rebsorten.


Frankreich


Auf einem französischen Weinetikett müssen folgende Angaben stehen:

kontrollierte Herkunftsbezeichnung (AC/AOC - Appellation d'Origine Contrôlée),

Alkoholgehalt und Menge (Literangabe),

Abfüllungsort: Mis en Bouteille au Château / ... dans les chais, wenn der Wein direkt beim Erzeuger abgefüllt wurde, ansonsten steht hier der Name des Weinhändlers

Kennnummer: Beim Champagner geben die beiden Buchstaben, die der amtlichen Kennnummer vorausgehen, Auskunft über die Herkunft:
- RM (Récolte Manipulateur): Weinan- und Ausbau durch einen Winzer
- CM (Coopérative Manipulateur): Weinan- und Ausbau durch eine
  Winzergenossenschaft
- NM (Négoce Manipulateur): die Reben wurden von einem Händler erworben und zu
  Champagner veredelt.

Ferner können folgenden Angaben gemacht werden:

Nähere Spezifikationen zum Wein: z.B. Grand Vin de X, Grand Cru, Vieilles Vignes (alte Rebstöcke), élevé en fût de chène (in Eiche ausgebaut), ...

Logo des Weinguts sowie der Name (Château X, Domaine X, ...),

Jahrgang,

Angaben zum Gewächs.

Ein Vin de table ist ein einfacher Landwein ohne spezielle Herkunftsangaben, der noch nicht einmal aus Frankreich kommen muss. Der Wein wurde lediglich in Frankreich abgefüllt. Vielfach werden Weine aus den Ostländern, die für 0,20 DM/Liter eingekauft werden, in Tankwagons nach Frankreich transportiert und dort abgefüllt.
Ein Vin de Pays hingegen ist ein Landwein einer bestimmten französischen Region, die ihrerseits in verschiedene AOCs unterteilt ist. Der Landwein erfüllt aber nicht deren strengen Verordnungen. Der VDQS (Vin de Qualité Supérieure) muss strengere Qualitätsmerkmale erfüllen als ein Vin de Pays, dann folgt auf der Skala der AOC.
Nehmen wir z.B. das Bordelais, das größte Weinanbaugebiet Frankreichs. So ist der Wein mit der kleinsten Qualitätsstufe ein Vin de Bordeaux (AOC), ihm folgt der Bordeaux Supérieure, eine Auszeichnung für AOC Bordeaux-Weine, die jedes Jahr neu vergeben wird. Es folgen nun auf der Skala die AOC Unterteilungen: Médoc, St. Emilion, Graves, Pessac-Léognan, Loupiac, Sauternes, Pomerol, Fronsac, usw. Diese AOCs wiederum haben ihre Unterteilungen, so z.B. unterscheiden wir beim Médoc: Médoc, Haut Médoc, Moulis, Pauillac, St. Julian, Margaux, Listrac und St. Estèphe.
Je kleiner die Lage, desto teurer der Wein, dies beweisen vor allem die Burgunder Weine, hier sprechen wir i.d.R. von Château sondern Clos.
Neben den Regionsunterteilungen gibt es weitere Qualitätsmerkmale wie: Premier Cru, Grand Cru oder Cru Bourgeois. Diese Begriffe sind rein historisch und lassen sich nicht verallgemeinern. Bezeichnet der Premier Cru die besten Weine Bordeaux so werden diese im Burgund durch den Grand Cru übertroffen.

 

Italien


Vorgeschriebene Angaben bei italienischen Qualitätsweinen sind der Name des Weinguts, des Eigners, die Herkunftsbezeichnung (Anbaugebiet), Klassifizierung, Jahrgang, Riserva (Mindestlagerzeit, Alkohogehalt), Abfüllungsort, Ursprungsland und Nummer der Füllpalette. 


Deutschland


Bei den deutschen Weinen ab der Qualitätsstufe QbA sind immer das Anbaugebiet, meist der Lagenname, die Qualitätsstufe und die Rebsorte angegeben, sofern es sich nicht um mehr als drei verschiedene Sorten handelt. Daneben sind Angaben über Abfüller oder Erzeuger sowie der Alkoholgehalt vermerkt. Das wichtigste ist allerdings der "Personalausweis" des Weins, die amtliche Prüfnummer. Durch sie wird der Wein eindeutig identifizierbar.

 

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Understatement

Aufgrund der strengen Vorgaben einzelner Weinanbaugebiete fühlen sich innovative Winzer vielfach in ihrer Kreativität eingeschränkt und verzichten darum sowohl in Italien als auch Frankreich auf die Qualitätsbezeichnung. Sie verkaufen ihre Weine lieber als Vino di tavola oder Vin du Pays.

 

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Deutschland - Rotweinland

Es bereitet Vergnügen, in geselliger Runde Wein zu trinken, ihn zu verkosten und zu bewerten, um so Vorlieben zu bilden. Trotzdem ist der Werdegang bei allen Weinnasen nahezu gleich: von weiß zu rot, von lieblich zu trocken. Für den "Anfänger" ist Deutschland mit seiner Rebsortenvielfalt ein ideales Weinland. In kaum einem anderen Gebiet finden sich so viele Geschmacksrichtungen abgestuft nach dem Grad der Süße. Jeder findet hier seinen Lieblingsweißwein - sei es den säurebetonten Riesling von der Mosel, einen körperreichen kräftigen Wein aus dem Rheingau bis hin zu einer blumigen Neuzüchtung wie Optima oder Ortega aus Rheinhessen oder der Pfalz.
Wenn man aber die paradiesische Oase des Weißweines in der Bundesrepublik verließ, befand man sich bis vor wenigen Jahren in einer Rotweinwüste. Natürlich wurde in Deutschland schon immer Rotwein angebaut, überwiegend die Sorten Spätburgunder und Portugieser. Besonders die Ahr war stolz auf ihr geschlossenes Rotweingebiet, der Rheingau präsentierte seine Assmannshäuser Spätburgunder. Daneben gab es in Württemberg die lokalen Größen wie Trollinger und Lemberger, nicht zu vergessen die badischen Rotweine.
Rotwein war jedoch selten, teuer aber kaum gut. Warum sollte auch eine Traube, die viel Sonne und Wärme braucht, ausgerechnet in einem nördlichen Weinanbaugebiet wie der Ahr optimal gedeihen? Andererseits warum sollte ein Winzer, der seinen gesamten Rotweinbestand bequem und sicher verkaufen konnte, seinen Gewinn schmälern durch die radikale Selektion der Trauben? Es konnten sich auf Dauer nur wenige Weintrinker mit diesem Wein anfreunden, aber es war ja auch nur wenig da. Mit der Öffnung der Märkte und der Ausweitung des Handels kamen mehr und mehr Weine, speziell Rotweine, zunächst aus Frankreich und Italien, später aus Übersee nach Deutschland. Auf Grund dieser Konkurrenz, die zu einem vernünftigen Preis gute Weine anbot, wurden die deutschen Winzer wach, zumal auch eine neue Winzergeneration herangewachsen war, die teilweise Erfahrungen im Ausland gesammelt hatte.
Zunächst machte man aus der Not eine Tugend: tieffarbige Rotweine, wie z.B. die Sorten Dornfelder und Dunkelfelder, die vorher nur als "Deckweine" herhalten mussten, wurden jetzt eigenständig ausgebaut. Zuvor gaben diese Reben den blassen Burgundern etwas Farbe, da sie ansonsten höchstens als Rosé hätte durchgehen können. Und siehe da, es kam ein kräftiger, tieffarbiger Wein heraus, der in einigen Gebieten dem Spätburgunder jetzt schon die Führung streitig macht - mit steigender Tendenz. Danach folgte das Kopieren der Weinbereitung der anderen Länder (Barrique-Ausbau und temperaturgesteuerte Gärung). Als letzter Schritt sind nun die französischen Edelrebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot auf dem Vormarsch, wenn auch nur im Versuchsanbau.
Endlich hat sich auch die Devise durchgesetzt: "Klasse statt Masse"! Man kann auch so sein Geld verdienen. Der Markt regelt das: Die dünne Brühe eines deutschen Winzers hält sich nicht lange nur weil Cabernet Sauvignon auf dem Etikett vermerkt ist, der Wein sollte auch so schmecken.
Die klimatischen Bedingungen sind in einigen Gebieten Deutschlands durchaus vorhanden, um kräftige, schmackhafte und interessante Rotweine zu produzieren, wenn man es mit der notwendigen Liebe und Sorgfalt tut.
Es tut sich grundlegend etwas in der deutschen Rotweinlandschaft und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Viele Winzer sind auf dem richtigen Weg, allerdings hat diese Verbesserung der Weinbereitung auch ihren Preis. Dieser Rotwein ist nicht billig, aber das war deutscher Rotwein nie. Trösten wir uns mit dem Satz: "Der deutsche Rotwein wird zwar nicht billiger, aber besser!"

 

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Edelsüße Größen

Können Sie sich vorstellen, dass es deutsche Winzer gibt, die renommierte französische Châteaux um Längen schlagen? Der Pfälzer Süßwein-König Frey z.B. hat mit mehreren Jahrgängen bessere Bewertungen erlangt wie Château Yquiem! Angenehm für den Genießer ist die Tatsache, dass man sich seine Edelsüßen auch noch leisten kann.

 

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Best Price

Gerade die Weine aus Übersee, sprich der Neuen Welt, unterliegen einem guten Preis- Leistungsverhältnis. Die Rebsorten stammen ausnahmslos aus der alten Welt und haben in Australien, Argentinien, Chile, Kalifornien, Neuseeland und Südafrika den idealen Boden und die Sonne gefunden.
Im Gegensatz zu vielen europäischen Weinen können diese Übersee-Weine jung getrunken werden, so finden wir jetzt bereits vollmundige Rotweine aus dem Jahr 1999. Andererseits werden diese Weine nicht für eine lange Lagerung ausgebaut.

 

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Wein und Essen

Zu einem guten Essen gehört ein guter Wein, die perfekte Verschmelzung von Kochkunst und Wein entfacht ein wahres Feuerwerk für den Gaumen. Bestimmen Sie also zunächst die Speisenabfolge und konsultieren dann die Weinkarte. In einem guten Restaurant wird Ihnen der Sommelier (Weinkellner) gerne bei der Auswahl behilflich sein. Den wahren Weinliebhaber (Oenophilogen) erkennt man daran, dass das Studium der Weinkarte weitaus mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Lektüre der Menüs. 

 
Aperitif


Als Aperitif empfiehlt sich etwas Stilles (roter oder weißer Portwein, Sherry) oder Prickelndes. Hier unterscheiden wir: demi-sec (halbtrocken), brut (trocken, bei Wein: sec) und extra brut (sehr trocken). Es muss nicht immer Champagner sein. Sehr viel preiswerter und ebenso gut sind die Schaumweine aus den anderen Regionen Frankreichs, sie dürfen sich nur nicht Champagner nennen. Probieren Sie es mal mit einem Crémant de Bourgogne oder d'Alsace oder einen Cava aus Spanien.


Hauptgang


"White wine to the fish" kann, muss aber nicht sein. Es gibt auch hervorragende, leichte Rotweine, die eine ideale Ergänzung zum Fischgericht sind oder kräftige, barrique-ausgebaute Weißweine, die Wildgerichte begleiten. Allgemein passen Syrah (Shiraz), Merlot, Bordeaux-, Côtes du Rhône und Roussillon-Weine immer gut zu Lamm. 


Käse


Zum Käse gehört ein kräftiger Rotwein. Da Käse bekanntlich den Magen schließt, sollte dieser Gang das Menü vollenden. Der beste Wein wird zum Käse gereicht, folglich kann danach kein Wein mehr folgen. Planen Sie deshalb das Dessert vor dem Käse ein, wenn Sie einen Dessertwein vorgesehen haben.


Dessert


Die Franzosen empfehlen Sekt, vorzugsweise Rosé, zum Kuchen. Vielfach reicht man aber auch edelsüßen Weine. Zu einem Dessert auf Fruchtbasis (Mousse) passen rote Burgunder oder Rhône-Weine.


Digestif


Den Abschluss eines guten Essens bildet ein Kaffee zusammen mit einem Brand. Der mildblumige Armagnac ist der Vorläufer des Cognacs. Was wir im Deutschen oft naserümpfend als Trester abtun, gilt unter dem französischen Marc oder italienischen Grappa als Edeldestillat. Ein beliebtes Digestif sind auch Obstbrände.

"Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist" (Oscar Wilde). In diesem Sinne: Santé!

 

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  Zitat


Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.

(Teresa von Avila)